Schmiedefest im Alten Lager

Nach einigen Jahren berufsbedingter Abstinenz hat sich die Familie Brüning zu unserer Freude entschlossen das Schmiedefest wieder auszurichten, aber diesmal mitten im Sommer!

Und während Schmiedemeister Steve den Amboss zum Erklingen brachte, hatte trotz des Mottos kaum einer von uns die Gelegenheit ein Projekt mit dem Schmiedehammer in der Hand zu realisieren, denn dank Steves praktischer Feldesse stand der ganze Samstag zumindest für Libertatis im Zeichen des Bronzegießens. Jakob hat mit fabrikartigem Fleiß und Durchsatz Rotguss geschmolzen und in die zuvor unter Mithilfe von Hannah hergestellten Gussformen gefüllt. Asdise, Ragnar, Tankred und ich haben parallel auf Hochtouren an den erkalteten Abgüssen gesägt, gefeilt und poliert. Und Steffi nutzte sogar die Gelegenheit eine freie Form direkt in den Ölsand zu zeichnen und zu gießen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Lediglich Burkhard fand zwischendurch etwas Zeit seine alte Hippe unter Zuhilfenahme von Flex und Bandschleifer in ein Gebrauchssax umzuwandeln… Auch das Publikum war begeistert und hat uns mit Fragen geradezu überhäuft.

Den Abendausklang genossen wir dann bei hausgemachtem Gulasch, romantischer Lagerfeuerstimmung und Bettinas zauberhaften Melodien im Ohr im Kreise unserer Gastgeber und Freunde. Vielen Dank an euch alle für dieses tolle, produktive Wochenende.

 


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Historisches Dorffest Eggersdorf 2018

Zu Christi Himmelfahrt alias Herrentag war es nun wieder soweit… das Bauernvolk Eggersdorf feierte das 20jährige Jubiläum des historischen Dorffestes, und vor 15 Jahren waren wir von Libertatis als Kämpfer und Darsteller erstmals mit dabei.

In diesem Jahr gab es wieder ein Lager auf dem altbekannten Platz – mit tatkräftiger Unterstützung von Troll mit seinen Mannen von Freystatt und, diesjährig zum ersten Mal, der Schwarzwolfsippe. Das traditionelle Anstechen des Bierfasses nach dem letzten Kampf inklusive Harre flechten und Karten spielen durfte natürlich nicht ausbleiben…

Vielen Dank an das Bauernvolk für 15 tolle Jahre mit Spaß, Speis‘ und Trank!


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Karfreitag im Ukranenland 2018

Auch nach dem Winterschlaf zeigt sich das Ukranenland wieder in seinem Glanz. Die klaten Winde und der Frost konnten uns auch dieses Jahr zu Ostern nicht am lagern hindern.
Bilder: Jorgen, Noack – Fotografik


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Sommerfahrt ins Ukranenland 2014

… in den frühen Morgenstunden …Ukranenland082014-7 Ukranenland082014-14

… später am Tage …

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… Kampfspiele – zu unserem und der Zuschauer Vergnügen…Ukranenland082014-65Ukranenland082014-64  Ukranenland082014-48 Ukranenland082014-67

Das Ukranenland ist ein wunderbarer Ort, auch und vor allen Dingen durch die unermüdlichen und großartigen Mitarbeiter vor Ort als auch durch uns, die wir mehrmals im Jahreslauf das Dorf bevölkern und seinen Aufbau und Erhalt mitgestalten. Es ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert, ob als Tourist oder Reenactor.

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… in stillen Stunden der Nacht …

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10 Jahre libertatis

Einst, vor langer langer Zeit trafen sich in den tiefen Tälern der Wogen des Berliner Häusermeeres sieben Freunde. Sie beschlossen, vom Tage Ihrer Zusammenkunft an, gemeinsam Schwert schwingend und Bier trinkend in der Zeit rückwärts zu fahren. Dazu benannte sich diese Freigeister-Reisegemeinschaft trefflich: Libertatis.

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Weitere Zeit-Wanderererinnen und Zeit-Wanderererer gesellten sich in Laufe des Weges dazu, andere gingen wieder eigene Pfade. Man vervollkommnete und spezialisierte sich, trank ein klitzekleines bißchen weniger Bier und  übte sich zum Ausgleich dafür verstärkt in den verschiedensten handwerklichen und geistigen Künsten.

Nun sind wir im Laufe der letzten 10 Jahre durch Wälder und Heidelandschaften über 1000 Jahre zurückgewandert, erklommen Klippen, durchquerten Furten, in strömendem Regen und klirrendem Frost, bei gleißender Hitze und oft in mondleuchtender Nacht – geführt von unserer Eule. Freud‘ und Leid erfuhren wir in dieser Zeit und fühlen uns miteinander tief verbunden – angezeigt vom Löffel über den gekreuzten Klingen.

Möge der bunte herzenswarme Haufen spiel- und rauflustiger Hungermäuler alle Tage seine Freundschaften pflegen und – mit so gutem Appetit – die Gaumenfreuden der Tafel genießen!

Wir bedanken uns bei allen Wegbereitern und Gefährten.

Wieland


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Äxte, Beile, Umtriebe

Für Grim, für Troll, für den Herren Serimund und für Hacki sind in diesem Jahr Spalt- und Behauwerkzeuge entstanden. Für Jakob, Liesa und Dagmar stehen sie noch an.
Der Prototüüüp meines Klappenmantels ist nun auch dran und FÄLLIG!

Meine Arbeiten sind auf www.freywerck.de veröffentlicht….

Vom 3.10.-6.10. sind wir wieder zum Subotnik im Ukranenland.

Ein dickes HEIL den dort ARBEITENDEN MENSCHEN und den LICHTEN Göttern!

Genießt die Früchte Eures Wirkens, seid kreativ und glücklich!
Wieland

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Sommerfest im Ukranenland 2013

Mit bombastischen Wetter und guter Stimmung verging das Sommerfest leider viel zu schnell.

Auch dieses Jahr haben Libertatis mit Freystatt, Skogenvakt und etlichen andern Gruppen gemeinsam das Dorf belebt. Wie immer eine vortreffliche Veranstaltung.

Jakob und Wieland beim planen.

Jakob und Wieland beim planen.


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So macht man ein Schwert!

Von wegen schmieden, ein Schwert wird gefräst und mit gegossenen Parier und Knauf versehen.
Doch schaut selbst: http://www.youtube.com/watch?v=ru-0GwYGUzY


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Sommerzeit, Marktsaison

Libertatis sind aktuell viel unterwegs und niemand kommt der Homepagepflege nach. Bitte habt Geduld, bald gibt es wieder mehr von uns zu lesen und zu sehen. Ich habe auch wieder einige Rezensionen zu Mittelalterbüchern fertig. Die kommen dann auch die Tage online.

Beste Grüße und eine schöne Ferien und Marktzeit,
euer Jorgen


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Buchrezension: Technik im Mittelalter und Früher Neuzeit

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Man soll sich nicht von den ersten Seiten ein Buch vermiesen lassen. So erging es mir zumindest mit „Technik in Mittelalter und Früher Neuzeit“.
Der erste Eindruck des Buches war sehr angenehm; Hardcover, angenehmes Papier und sympathischer Textsatz. Nur die ersten Seiten der Einleitung und des ersten Kapitels fand ich dann ein wenig anstrengend. Trotz angenehmen und verständlichen Schreibstil und wissenschaftliche Herangehensweise hatte ich das Gefühl das der Autor zu sehr zwischen der Moderne und dem Mittelalter vergleichen würde.
Mein Fazit nach dem halben Buch war dann endgültig: es wird verglichen, aber anders als erwartet. Das Buch geht alle Zweige der Industrie vom Frühmittelalter bis hin zur Industriellen Revolution durch und beschreibt die Innovationen die in den Epochen hervor getreten sind. Und das sehr gut, verständlich und kompetent.
Jedes Kapitel betrachtet die Veränderungen der Technologie die in Europa vor sich gegangen sind. Von einer Bestandsaufnahme der Situation im Frühmittelalter hin zu der Entwicklung in der Industriellen Revolution. Dabei geht der Autor sehr gründlich vor, mit vielen Beispielen und einem Blick auf die generelle Situation in Europa. In dem Buch werden die Entwicklungen und Innovationen in Transport, Stadtentwicklung, Landwirtschaft, Industrie und Kommunikation betrachtet.
Der Hauptteil des Buches ist in drei Bereiche gegliedert:
– Technik definiert Räume und Lebensverhältnisse
– Vom Handwerk zur Manufaktur – die lange Vorgeschichte der Industrialisierung
– Umbruchzeiten – der Beitrag von Mittelalter und Früher Neuzeit zur Industrialisierung.

Ich habe nach den erwähnten Anlaufschwierigkeiten das Buch verschlungen. 184 Seiten voller Hintergrundinformation zu dem was wir modernes Leben nennen und seiner Herkunft.
Wenig neues was ich als Reenactor umsetzen kann, dafür waren die Innovationen des Frühmittelalters mir schon zu geläufig. Aber über das Werden von Europa von Landwirtschaft und Handwerk hin zur Industie und Massenproduktion habe ich einiges gelernt.

Günter Bayerl
Technik im Mittelalter und Früher Neuzeit
Theiss Verlag 2013
ISBN: 978-3-8062-2634-8


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