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Kurzbesuch in Menzlin

Posted by on 23. Mai 2011

Auf der Rückfahrt vom Strand haben Vinzent, Roderich, Wieland und der Jorgen kurz in Menzlin Zwischenhalt gemacht. Ein sehr beeindruckendes Gräberfeld und eine nette Schänke…

Der Wikipedia Artikel als Kurzinfo:

Auf einer Sandkuppe nahe dem Ufer der Peene lag im 9. Jahrhundert eine circa 18 Hektar große Ansiedlung. Bei den Ausgrabungen wurden die Reste einer Brücke gefunden, zwischen 1965 und 1969 der zugehörige Brandgräberfriedhof ausgegraben. In den Gräbern wurden skandinavische Grabbeigaben, sowie wertvolle Importe, unter anderem aus Irland und dem Baltikum gefunden. Die abweichende Bestattung in acht schiffsförmigen Steinsetzungen, elf Steinkreisen, 33 Brandgräbern und einer Ustrine (Verbrennungsplatz) entspricht den zeitgleichen skandinavischen Sitten. Nach den Beigaben zu urteilen handelt es sich um Frauengräber. Die Männergräber sind entweder uncharakteristisch ausgestattet oder wurden noch nicht entdeckt.

Dendrochronologisch stammen die meisten Menzliner Funde aus dem frühen und mittleren 9. Jahrhundert. Die Siedlung gehört zu den Handelsplätzen des 9. und 10. Jahrhunderts im Ostseeraum, wie sie unter anderen in Birka (Schweden), Kaupang (Norwegen), Haithabu, Wollin und Truso bestanden. Die Lage ermöglichte den Handel von und nach Skandinavien und in das slawische Hinterland. Es wurden eine Vielzahl von Perlen aus Amethyst, Bergkristall, Glas, Karneol und Schiefer, also lokal nicht vorkommenden Materialien gefunden.

Adam von Bremen berichtet in seiner um 1075 verfassten Hamburgischen Kirchenchronik von einem „Landweg von der Elbmündung nach Wollin oder Stettin“. Für die Reise auf dieser Via Regia, die Menzlin berührt haben muss, benötigte man im 11. Jahrhundert sieben Tage.

Und Bilder von mir:


Ich hätte gern mehr Bilder gemacht, doch der schändliche Akku hat mich im Stich gelassen…


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